Seite parallel anzeigen
Nichtmonotone Logiken
(Logik Einführung Kapitel 9.5)Diese Seite nimmt Bezug auf
(Seite parallel anzeigen)
- Logik Einführung: Klassifizierung von Logiken
- Logik Einführung: Die Wumpus-Welt
Nichtmonotonen Logiken zählen ebenfalls zu den nichtklassischen Logiken.
Ihnen fehlt die Eigenschaft der Monotonie.
Dies bedeutet, dass generierte Erkenntnisse zu einem späteren Zeitpunkt (nach Hinzukommen neuen Wissens) revidiert werden können.
Hierzu verwendet man meist so genannte Default-Schlüsse. Ein Default-Schluss ist so lange gültig, bis er durch einen klassischen Schluss widerlegt wird.
Ihnen fehlt die Eigenschaft der Monotonie.
Dies bedeutet, dass generierte Erkenntnisse zu einem späteren Zeitpunkt (nach Hinzukommen neuen Wissens) revidiert werden können.
Hierzu verwendet man meist so genannte Default-Schlüsse. Ein Default-Schluss ist so lange gültig, bis er durch einen klassischen Schluss widerlegt wird.
Beispiel - Kann Tux fliegen?
In einer nichtmonotonen Logik wäre z.B. folgendes möglich:
Haben wir die Voraussetzungund eine Begründung
- Tux ist ein Vogel
so können wir mit einem Default-Schluss
- Vögel können normalerweise fliegen
schließen.
- Tux kann fliegen
Erhalten wir die zusätzlichen Informationenschließen wir daraus klassisch, dass
- Tux ist ein Pinguin
- Pinguine können nicht fliegen
- Tux kann nicht fliegen
Die zusätzliche Information führt also zu einer Revidierung des Default-Schlusses.
Beispiel - Die Wumpus-Welt in einer Nichtmonotonen Logik
Grundlage ist wieder die Wumpus-Welt.
In einer nichtmonotonen Logik wäre es möglich, aus der Tatsache, dassmittels eines Default-Schlusses zu schließen, dass sich
- auf Feld [B,1] ein Luftzug wahrgenommen wird
Fallgruben befinden.
- sowohl auf Feld [C,1],
- als auch auf Feld [B,2]
Erhalten wir die zusätzlichen Informationenschließen wir daraus klassisch, dass
- Kein Luftzug auf Feld [A,2]
- Keine Fallgrube auf Feld [B,2]
Durch den Schluss wird der Default-Schluss revidiert.
- zurück zu Modallogiken
- zum Seitenanfang
- weiter zu